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ROLLING BONES

Zitate

» Lieber Körbe werfen als Körbe kriegen.«
(unsere Einstellung)

 » Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine grosse Lüge.«
(DA VINCI)

» Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten,und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.
(GOETHE)

» Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.«
(FREUD)

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Sportart - So gehts zu ...

Wikipedia
 
Entstehung:
Basketball war neben Tischtennis eine der ersten Sportarten, die von Menschen mit körperlicher Behinderung ausgeübt wurde. Diese Sportarten wurden vor allem nach dem zweiten Weltkrieg entweder als therapeutische Maßnahme eingesetzt oder von Begeisterten ausgeübt. Ausrüstung, Bekanntheitsgrad und Verbreitung sind mit dem heutigen Standard nicht vergleichbar, da diese Pioniere von Außenstehenden und manchmal auch von Familienmitgliedern für verrückt erklärt wurden. Doch nach und nach, vor allem wegen der Möglichkeit sportlich-spielerisch Therapie zu betreiben - Basketball ist für Rollstuhlfahrer aus therapeutischer Sicht ein sehr gesunder Sport - sowie dem Drang jedes Menschen, sich sportlich zu betätigen, setzte sich der Rollstuhlbasketballsport sowie der gesamte Behindertensport durch.
Heute wird der Behindertensport in den europäischen und nordamerikanischen Ländern sowie in Australien schon als Spitzensport angesehen, die Zahl jener Länder, die Behindertensport als reine therapeutische Unterstützung sehen, nimmt beständig ab.




Ausrüstung:

Das Sportgerät - der Basketballrollstuhl - ist ein sehr teures Sportgerät, ein Rollstuhl der mittleren Klasse kostet in etwa 4.500,--Euro. Durch die Abnützungs-erscheinungen benötigt jeder Spieler nach 5-10 Jahren ein neues Sportgerät.
Ein Basketballrollstuhl wiegt etwa 10-15 kg. Er hat neben zwei Hochdruckreifen (ca. 12 bar), deren Größe 24 oder 26 Zoll beträgt, zwei kleine Rollerskater Räder. Immer häufiger findet man auch noch ein fünftes, ebenfalls Rollerskater Rad als Stützrad, das dem Spieler erlaubt, sich zurückzulehnen ohne nach hinten hinauszukippen. Im Rollstuhlbasketball werden keine "Standard"- Rollstühle verwendet, sondern richtige Hightech-Maschinen. Durch einen Sturz (Neigung der Räder) ist ein Spieler viel wendiger als in seinem Alltagsrollstuhl. Natürlich wird auch immer das Gewicht der Stühle optimiert. Besonders wichtig für einen Spieler ist die optimale Sitzposition in seinem Stuhl. Die Sitzhöhe variiert stark, Spieler mit leichter Behinderung sitzen meist deutlich höher als Spieler mit schwerer Behinderung, da sie stabiler sitzen können. Maximale Sitzhöhe ist 52cm.

Ein neuwertiger Basketball-Rollstuhl hat auch seinen Preis - ca. 3000-5000,- Euro!

links ein Meyra Basketballrollstuhl , rechts ein Modell von Sopur


Regeln:

Grundsätzlich sind die Unterschiede zum "normalen" Basketball nicht sehr groß.

Die Körbe im Rollstuhlbasketball haben die gleiche Höhe wie jene in der österreichischen Basketballbundesliga oder in der NBA - 3,05m. Dadurch, dass ein Rollstuhlfahrer im Sitzen niemals die gleiche Größe erreicht wie ein gehender Basketballspieler, muss man vom Rollstuhl aus zwar mehr Kraft beim Wurf anwenden, es gibt aber trotzdem Rollstuhlbasketballspieler, die eine sehr hohe Trefferquote von außen erreichen; hierfür ist natürlich ein wenig härteres Wurftraining notwendig als im "normalen" Basketball. Auch die Entfernung der Dreipunktelinie vom Korb ist dieselbe.
Einer der zwei wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Sportarten besteht im Dribbeln des Balles. Im Rollstuhlbasketball ist es einem Spieler erlaubt, zweimal seine Treibreifen so zu berühren, dass er seine Richtung ändert, bevor er einmal mit dem Ball dribbeln muss. Er darf dies aber beliebig oft wiederholen, solange er nach zweimaligem Antauchen wieder mindestens einmal mit dem Ball dribbelt. Die Regel des Doppel-Dribblings gibt es also in unserem Sport nicht.
Auch im Rollstuhlbasketball werden die selben Regeländerungen wie im "normalen" Basketball angewandt, d. h. ein Spiel besteht jetzt aus vier Vierteln zu je zehn Minuten; nach 24 Sekunden muss ein Wurf, der den Korbring berührt, erfolgen; nach acht Sekunden muss der Ball über der Mittellinie sein; ab dem 4. Mannschaftsfoul pro Viertel gibt es nach jedem Foul zwei Freiwürfe; ...

Der wohl größte Regelunterschied liegt in der sog. Punkteregel.



Die "Punkteregel"
Sinn der sog. Punkteregel ist es, dass möglichst viele Spieler unterschiedlichsten Behinderungsgrades in der selben Mannschaft spielen können. Im Gegensatz zum Schwimmsport oder zur Leichtathletik gibt es im Basketball die Möglichkeit, dass Spieler verschiedener Klassifizierungsklassen ohne Nachteile eines einzelnen zusammen spielen können.

Jeder Spieler, egal ob beinamputiert, querschnittgelähmt oder vollkommen gesund, erhält eine bestimmte Punktezahl. Ein vollkommen Gesunder - er darf nicht an internationalen Bewerben teilnehmen - erhält die höchste Punkteanzahl von 4,5. Ein Unterschenkelamputierter erhält in den meisten Fällen ebenfalls 4,5 Punkte. Ein oberschenkelamputierter und ein leicht hinkender Spieler erhalten ca. 4,0 Punkte, Spieler, die nur schwer oder gar nicht gehen können, aber ihre Oberschenkel nach außen drücken können (Diese Muskelfunktion ist vor allem wegen der Möglichkeit, sich so besser im Rollstuhl stabilisieren zu können, von großer Wichtigkeit für die Punkteeinteilung), erhalten je nach Schwere ihrer Einschränkung 3,5 oder 3,0 Punkte. Alle Spieler, die ihre Oberschenkel nicht nach außen drücken können, erhalten je nach der Stärke ihrer Bauchmuskeln 2,5 bis 1,0 Punkte. Ein Spieler mit 1,0 Punkten hat kaum die Fähigkeit, seine Bauchmuskeln anzuspannen.
Die fünf Spieler, die zur selben Zeit auf dem Spielfeld stehen und spielen, dürfen zusammen nicht mehr als 14,5 Punkte haben. International wurde die Punktegrenze sogar mit 14,0 Punkte festgesetzt.
In Österreich gibt es außerdem die Regel, dass Spieler unter 21 Jahren einen Punkt weniger erhalten.

Hier gibt es das aktuele Regelwerk als Download: RBB Regeln 08





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Team:  Gerald Hohensinn

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Körbe werfen, statt Körbe kriegen